Auf der Bootsmesse drei neue Buster-Modelle
Fiskars stellt das erste Boot der Buster Pro Serie vor
Der größte Hersteller von Aluminiumbooten in Europa, Fiskars, stellt auf der Bootsmesse in Helsinki drei neue Produkte der Saison 2010 vor. Neben dem ersten Boot der Pro Serie, Buster Magnum Pro, werden auf der Messe das erneuerte Buster XXL und eine vollkommen neue Version des Favoritenmodells Buster L gezeigt.
Die Produktentwicklung von Buster hat an Dynamik gewonnen und im Laufe des Jahres 2010 wird weit mehr Neues als Herkömmliches zu sehen sein. Als Marktführer müssen wir in der Lage sein, Innovationen schneller umzusetzen und unsere Modellpalette ständig entsprechend dem Feedback der Kunden weiterzuentwickeln“ erläutert Markku Uotinen, der bei Buster für die Produktentwicklung und das Marketing zuständig ist, die neue Marschrichtung.
Die neuen Produkte können auf der internationalen Bootsmesse ab 13.02.2010 in Helsinki in Augenschein genommen werden. Das neue Buster L war schon im Herbst auf der Bootsmesse Uiva zu sehen, das Magnum Pro und das erneuerte XXL dagegen werden das erste Mal in der Öffentlichkeit gezeigt.
Favoritenmodell Buster L
Das Bootsmodell, für das sich ein großes Publikum interessiert, wird als beliebtestes Motorboot in Finnland und den nordischen Staaten in der zweiten Generation aufgelegt. Das vollständig erneuerte Buster L hat trotz der erhöhten Tragfähigkeit nahezu die gleichen Maße wie sein Vorgänger. Die Länge hat um 14 Zentimeter und das Gewicht um 24 Kilogramm zugenommen. Obwohl das Boot nur einen Zentimeter breiter als das bisherige Modell ist, wurde die Größe des Innenraums dank des neuen Designs um bis zu 15 Zentimeter erhöht.
Das Boot lässt sich mit einem normalen Personenwagen und einem leichten Anhänger ohne Bremsen transportieren. Das Buster L kann nach wie vor von einem Motor mit 30-50 PS angetrieben werden und trägt sechs stämmige Männer oder die für seine Größenklasse respektable Last von 465 Kilogramm.
Das professionelle Magnum Pro für den harten Einsatz
Ein vollkommen neues Modell in dieser Saison ist das erste Boot der Pro Serie, Buster Magnum Pro. Es handelt sich um ein vollkommen aus Aluminium gefertigtes Mittelkonsolenboot, das für den professionellen Nutzer konzipiert ist.
„Die Buster Pro Serie wurde für Nutzer entworfen, auf deren Ausstattungsliste Bequemlichkeit nicht an erster Stelle steht. Das Magnum Pro ist keine Dekoration für den Anlegesteg, sondern ein robustes Werkzeug für die gesamte Bootssaison“ erläutert Markku Uotinen.
Das annähernd sieben Meter lange und 2,4 Meter breite Magnum Pro ist das größte Boot des Modellportfolios. Das lange Boot erscheint schlank und schnell, obwohl die Bordhöhe fast 90 Zentimeter beträgt. Die Sicherheit wird durch die stabile Reling und den Targabügel, der zur Standardausrüstung gehört und alternativ in Höhe der Konsole oder am Heck angebracht werden kann, verbessert.
Das Magnum Pro wurde als Boot für den Kapitän entwickelt. Der vom gerühmten Rumpf des Magnum abgeleitete Boden hat einen V-Winkel von 20 Grad. Dank des guten Gleichgewichts und der geglückten Formgebung verhält sich das Magnum Pro auch bei starkem Wellengang konsequent und geschmeidig.
Der geglückte Entwurf des Rumpfes erweist sich an dem weiten nutzbaren Leistungsbereich. Bei der höchsten Motorleistung erzielt das Magnum Pro eine Spitzengeschwindigkeit von annähernd 50 Knoten, und schon ein Motor mit 150 PS reicht für die volle Last aus.
Als Zusatzausstattung gibt es neben den beliebten sonstigen Paketen das werkseitig montierte NAVI Pro mit dem Display Raymarine C120W und einer digitalen 4-kW-Radarantenne.
XXL bekommt neue Konsolen
Das im Herbst 2007 vorgestellte Buster XXL der dritten Generation wird auf der Messe in einer erneuerten Version gezeigt. Von außen betrachtet sind die sichtbarsten Änderungen die helleren und vollkommen neu geformten Konsolen. Der Rumpf, dessen Fahreigenschaften als ausgezeichnet beurteilt wurden, bleibt im Großen und Ganzen gleich.
„Wir sind insoweit ein wenig zu den Wurzeln von Buster zurückgekehrt, als das Aluminium wieder etwas mehr sichtbar ist. Das XXL ist nach wie vor ein junges Sportboot, aber es sieht immer mehr aus und fühlt sich immer mehr an wie unser größtes Boot Magnum“ meint Jari Peltola, der das Entwurfsteam für das XXL geleitet hat.
Auf der Konsole des Kapitäns wurde Platz für die von den Nutzern geforderte feste Anbringung des Plotters geschaffen. Gleichzeitig wurde das Material der Konsole durch das leichtere, schlagfestere und UV-beständigere Polyethylen ersetzt.
Die großen Heckplattformen bleiben gleich und bieten ausgezeichnet Platz, um ins Boot zu gelangen, sowie für Wartungsarbeiten, zum Schwimmen und zum Fischen. Die Bauten des Hecks bestehen aus Aluminium, die auch bei heftigem Einsatz standhalten, sodass keine Schäden befürchtet werden müssen. Ebenso besteht der Stufen-Packraum des Bugs aus Aluminium.
Unter das Achterdeck passen neben Leinen und Kraftstoffeinfüllstutzen auch alle notwendigen Verkabelungen für die Zusatzausstattung. Für die Trimmflächen, Zinkanoden und Echolotsensoren sind bereits Befestigungsunterlagen angeschweißt, sodass keine Löcher in das Heck gebohrt werden müssen.
Das als Zusatzausstattung erhältliche Verdeck ist jetzt zweiteilig, sodass zwei Personen bei der Fahrt vor Regen geschützt sind, wenn nur das Vorderteil angebracht ist. Als werkseitig vormontierte Zusatzpakete sind das bereits erwähnte Navi-Paket sowie das Canvas-, Comfort- und Harbour-Paket lieferbar. Neben diesen Paketen wird als Neuigkeit das Entertainment-Paket vorgestellt, das fertig eingebaut u. a. ein Radio und Lautsprecher enthält.